Transformator für Ladeinfrastruktur

Transformatoren für E-Mobilität

Transformator für Ladeparks und Schnellladeinfrastruktur

Beim Aufbau von Schnellladeparks ist die Verfügbarkeit passender Transformatoren häufig der limitierende Faktor. Eine frühzeitige, auf Ausbaustufen ausgelegte Planung verkürzt Realisierungszeiten spürbar.

Ladepark-Transformator anfragen

Besonderheiten bei Ladeinfrastruktur

Hohe Gleichzeitigkeit

Mehrere Schnelllader können zeitgleich Spitzenleistung abrufen – der Gleichzeitigkeitsfaktor bestimmt die tatsächlich benötigte Transformatorleistung.

Oberschwingungen durch Gleichrichter

DC-Schnelllader arbeiten mit leistungselektronischen Gleichrichtern, deren Oberschwingungen in die Auslegung einfließen.

Skalierbarkeit

Ladeparks wachsen häufig in Ausbaustufen – eine vorausschauende Dimensionierung erspart spätere Nachrüstungen.

Kompakte Trafostation

Am Standort wird meist eine kompakte Übergabestation mit Mittelspannungsschaltanlage, Transformator und Niederspannungsverteilung benötigt.

Lieferzeit als Erfolgsfaktor

Da Transformatorverfügbarkeit vielerorts den Projektfortschritt bestimmt, ist eine frühzeitige Anfrage und Beschaffung entscheidend.

Zusammenspiel mit Lastmanagement

Pufferspeicher und Lastmanagementsysteme können die erforderliche Anschlussleistung und damit die Transformatorgröße senken.

Welche Angaben werden benötigt?

  • Anzahl und Leistung der geplanten Ladepunkte
  • Gleichzeitigkeitsfaktor beziehungsweise Lastprofil
  • Geplante Ausbaustufen des Ladeparks
  • Verfügbare Netzanschlussleistung am Standort
  • Einsatz von Pufferspeicher oder Lastmanagement

Früh anfragen, Engpässe vermeiden

Weil Transformatoren derzeit vielerorts eine der größten Hürden beim schnellen Ausbau von Ladeinfrastruktur sind, lohnt sich eine Anfrage bereits in der frühen Planungsphase des Ladeparks.

Empfehlung:
Endausbaustufe und Gleichzeitigkeitsfaktor von Anfang an mitplanen – das erleichtert eine spätere Kapazitätserweiterung erheblich.

Typische Ladepark-Größen

Ladepark-TypTypische Anforderung
Einzelstandort mit wenigen SchnellladepunktenKompakte Trafostation, ggf. Anschluss an bestehendes Netz
Ladepark mit mehreren AusbaustufenSkalierbare Trafostation mit Reserve für spätere Erweiterung
Depot- oder FlottenladungHöhere Gesamtleistung, abgestimmt auf Lademanagement und Lastprofil der Flotte
Warum sind Transformatoren ein Engpass beim Ladeinfrastruktur-Ausbau?

Der starke Zubau an Schnellladeparks hat die Nachfrage nach passenden Trafostationen deutlich erhöht, während Planung, Beschaffung und Netzanschluss ihre eigene Vorlaufzeit haben.

Wie wird die benötigte Transformatorleistung ermittelt?

Ausgangspunkt sind Anzahl und Leistung der Ladepunkte sowie ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor, da selten alle Ladepunkte gleichzeitig mit voller Leistung betrieben werden.

Lässt sich ein Ladepark-Transformator später erweitern?

Das hängt von der ursprünglichen Dimensionierung ab. Wird die Endausbaustufe von Beginn an mitgedacht, lassen sich spätere Kapazitätserweiterungen deutlich einfacher umsetzen.

Ergänzend: Weiterführende Informationen zu Schutzrelais und Netzschutztechnik finden Sie bei trafoschutzrelais.de.

Ladepark-Transformator anfragen

Ladepunkte, Ausbaustufen und Netzanschlusssituation übermitteln – Sie erhalten eine technische Einschätzung.

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Auslegung im Detail

Schnellladeparks stellen den Netzanschluss vor besondere Herausforderungen: Mehrere leistungsstarke Ladepunkte können zeitgleich Spitzenlast abrufen, während die tatsächlich benötigte Anschlussleistung stark vom angenommenen Gleichzeitigkeitsfaktor abhängt. Gleichzeitig erzeugen die Gleichrichter der DC-Schnelllader Oberschwingungen, die bei der Transformatorauslegung berücksichtigt werden müssen.

Trafostation zur Netzanbindung eines Schnellladeparks

Skalierbare Planung

Da Ladeparks häufig in mehreren Ausbaustufen wachsen, empfiehlt sich eine Dimensionierung, die spätere Erweiterungen berücksichtigt – etwa durch reservierten Bauraum, vorbereitete Anschlussfelder oder eine von Anfang an großzügiger ausgelegte Trafostation.

Verfügbarkeit als Projektrisiko

Da die Nachfrage nach geeigneten Trafostationen für Ladeinfrastruktur in den letzten Jahren stark gestiegen ist, wirkt sich eine frühzeitige Anfrage direkt auf die Realisierungsgeschwindigkeit des Ladeparks aus.

  • Ladepunkte, Leistung und Gleichzeitigkeitsfaktor angeben
  • Endausbaustufe von Beginn an mitplanen
  • Verfügbare Netzanschlussleistung am Standort klären
  • Einsatz von Pufferspeicher oder Lastmanagement prüfen

Die konkrete Dimensionierung erfolgt stets projektspezifisch auf Basis von Lastprofil, Ausbauplanung und Netzanschlusssituation.